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Politische Struktur

Politische Struktur


Auf den ersten Blick erinnert die Regierungsform im Reich an eine klassische absolute Monarchie. Ein Kaiser an der Spitze und Lords, die in seinem Namen die Provinzen als Lehen verwalten. Diese Struktur mag in der Vergangenheit sicherlich zutreffend gewesen sein, doch über die Generationen hinweg ist die Macht des Kaisers über die Provinzlords immer mehr geschwunden. Sie schwören ihm zwar noch immer ihre Treue und versichern ihm, dass sie ihm im Notfall zur Seite stehen werden. Sie entrichten jedes Jahr aufs neue ihren Tribut an den Kaiser und ihre Minister erstatten dem Staatsministerium in der kaiserlichen Stadt auch weiterhin Bericht. Doch die Macht über die Provinzen liegt mittlerweile alleine in den Händen der jeweiligen Lords. Wobei man sich bei manchen durchaus die Frage stellen kann, ob die Macht wirklich in ihren Händen liegt oder nicht doch eher bei ihren Minister.

Somit ähnelt die Struktur mittlerweile eher einem Staatenbund, als einer klassischen Monarchie mit einem Kaiser an der Spitze. Jede Provinz ist in seiner politischen Struktur absolut identisch, so wurde doch die Struktur kopiert, die man seit vielen Generationen kennt – Die des großen Reiches. Nur eben kleiner und etwas vereinfachter.

An der Spitze einer jeden Provinz steht der Lord. Sein Wort gilt als Gesetz und er ist für das Wohl und die Bedürfnisse der Menschen in seinem Hoheitsgebiet verantwortlich. Unterstützt wird er hierbei von zahlreichen Minister und hohe Beamte, die nicht nur die Verwaltung anfallender Arbeiten administrieren, sondern ihm auch als Berater dienen. Jeden Morgen haben sie sich alle im Palast einzufinden und dem Lord Bericht zu erstatten. Seien es Probleme, die eine schnelle Lösung erforderlich machen. Seien es gute Nachrichten oder auch mal weniger gute Nachrichten. Gemeinsam wird dann in einem offenen Diskurs versucht, die bestmögliche Entscheidung zu finden. Immerhin hat jeder Minister die Möglichkeit seine Meinung zu einer anstehenden Entscheidung kund zu tun, Vorschläge zu machen, Kritik anzubringen oder auch einfach nur Bedenken. Der Lord kann sich dem Entscheidungswunsch seiner Minister beugen, er kann ihn aber auch komplett ablehnen. Er hat das letzte Wort.

Es mag eine augenscheinlich recht demokratische Vorgehensweise sein, sich erst verschiedene Meinungen und Sichtweisen einzuholen, bevor man eine Entscheidung trifft, allerdings trügt der Schein. Nicht, weil der Lord die Entscheidungsgewalt besitzt, sondern weil die Minister nicht immer das Wohl der Menschen vor Augen haben, sondern einzig und alleine ihr eigenes. In aller Heimlichkeit werden Abmachungen zwischen Minister getroffen, um ein bestimmtes Ergebnis zu erzielen, von welchem möglichst alle daran beteiligten Minister Profit machen. Aber man schreckt auch nicht davor zurück, oppositionelle Minister unter Druck zu setzen, indem man droht für sie weniger vorteilhafte Informationen an die Öffentlichkeit gelangen zu lassen. Bei näherer Betrachtung gleichen sie mehr einem Nest von Vipern, als nach, um das Wohlergehen der Allgemeinheit, besorgte Staatsmänner.

Selbstverständlich ist nicht jeder Minister korrupt oder verfolgt eine eigene Agenda. Bei vielen handelt es sich um aufrichtige, dem Lord loyal ergebene Minister. Es gibt einige Lords, die sich der Machenschaften der Minister durchaus bewusst sind und sie deswegen stets wachsam im Blick haben oder sie im Blick haben lassen. Andere Lords wiederum sind sich diesen Vorgängen überhaupt gar nicht erst bewusst. Immerhin hat der Minister doch bereits seinem Vater gute Dienste geleistet.

Besonders die Minister der sechs Hauptministerien sind sich ihres Einflusses und ihrer Macht innerhalb dieser politischen Struktur durchaus bewusst. Sie sind gewiss nicht unantastbar, aber aufgrund ihrer politischen und gesellschaftlichen Stellung ist es schwer sie eines Vergehens zu überführen. Eine Anschuldigung ohne jegliche handfeste Beweise führt nicht zum gewünschten Ziel, sondern allerhöchstens zu einer Anklage wegen Diffamierung und die kann, besonders wenn man die Ehre eines Ministers in Frage stellt, schnell mit dem Tod enden. Beweise zu finden ist allerdings nicht einfach. Diese Männer haben viele Jahre in ihren Positionen verbracht und viele Schlachten auf dem politischen Schlachtfeld gekämpft. Sie sind vorsichtig, gerissen und mit allen Wassern gewaschen.