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Die Ruan Familie

Die Ruan Linie


Eltern

Ruan Hanzou
Xuan Qiwu
General
Verstorben
Verstorben



Nachkommen

Ruan Shangjue
Ruan Wuyuan
Ruan Tianmei
29 Jahre
Hauptmann
26 Jahre
22 Jahre
Vergeben
Frei
Frei


Verwandtschaft

Ruan Chunxi
Justizminister
Frei

General Ruan Hanzou war ein Mann, der Loyal und Pflichterfüllung stets die wichtigste Priorität in seinem Leben einräumte. Die Nachricht vom Tod seiner geliebten Frau erreichte ihm am Abend vor einer wichtigen Schlacht. Auch wenn er innerlich am Boden war, ließ er sich den Schmerz nicht anmerken, sondern führte seine Armee sicher und versiert am nächsten Tag in die Schlacht. Eine Schlacht, aus welcher er als Sieger hervorging.

Er kehrte zurück in die Hauptstadt, so warteten doch dort seine drei Kinder auf ihn. Das jüngste gerade einmal 7 Jahre alt. Eine schwere Zeit, die er ohne die Hilfe seines Bruders und dessen Familie nicht bewältigen hätte können. Etwas, das an dem stolzen Manne nagte. Fähig jede noch so harte Schlacht zu gewinnen, doch hilflos im Angesicht der familiären Verpflichtungen. Doch nicht eine seiner Sorgen, nicht einer seiner Gedanken, war jemals an seinem Gesicht ablesbar gewesen. Er war einfach der unbeirrbare Fels im tosenden Fluss.

Als sich Monate später der Tag näherte, an welchem seine Frau das Licht der Welt erblickt hatte, verließ er bereits in den frühen Morgenstunden das Haus, um ihr Grab zu besuchen. Stunde um Stunde verging, ohne dass er zurückgekehrt wäre. Sorge ergriff das Älteste seiner Kinder und als er auch bei Anbruch der Dämmerung noch nicht zurückgekehrt war, bat dieser seinen Onkel um Rat. Dieser ließ ihn suchen und man fand ihn. Zusammengesunken am Grab seiner Frau, sein eigenes Schwert im Leibe steckend. Der Schmerz über ihren Verlust war einfach nicht länger für ihn zu ertragen gewesen.

Auch wenn man versucht hatte, die wahren Umstände seines Todes zu verheimlichen, dauerte es nicht lange, ehe sein Selbstmord jedem bekannt war. Von einem Tag zum anderen wurde aus Ruan Hanzou, dem großen ehrfürchtigen General, ein schwächlicher Feigling. Der Lord von Hwanghae ließ ihn mit allen Ehren zur Ruhe setzen, so wie es ein General, der so vieles für die Provinz erreicht hatte, verdient hatte, doch konnte er dadurch nicht verhindern, dass selbst in seinen eigenen Reihen mit Verachtung auf die Familie geblickt wurde. Einer Verachtung, mit dem seine Kinder bis heute zu kämpfen haben, denn wer möchte schon als Kind eines Feiglings gesehen werden.


Xuan Qiwu war eine liebevolle und warmherzige Frau gewesen, die sich großer Beliebtheit erfreut hatte. Sie war hilfsbereit und man hörte nur selten harte Worte über ihre Lippen kommen. Sie galt als weise und vorausschauend und nicht wenige suchten sie nach Rat auf. Auch wenn man ihr ein langes und glückliches Leben vorausgesagt hatte, traf dies nicht ein. Gerade einmal 32 Jahre alt war sie gewesen, als der Faden ihres Lebens durchtrennt worden war.

Sie hatte ihre Familie an der Grenze zu Seongyam besucht und sich auf der Rückkehr befunden, als ihre Reisegruppe von Banditen überfallen wurde. Einem Überfall, bei dem sie schwere Verletzungen erlitt und an denen sie nur wenige Tag später erlag. Das Schicksal erlaubte ihr nicht einmal mehr, sich von ihren Kindern zu verabschieden, so öffneten sich ihre Augen kein einziges Mal mehr.