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Yaolieshou

Yaolieshou


In jeder Provinzhauptstadt gibt es ein ‚Amt für übernatürliche Angelegenheiten‘ (shì guài yuàn). Ihre Aufträge erhält es entweder vom Justizministerium, welchem es zur Rechenschaft verpflichtet aber nicht unterstellt ist oder aber es erhält seine Aufträge direkt von der Bevölkerung. Unerklärliche Krankheiten unter den Hoftieren, unerklärlich dichter Nebel oder grauenvolle Schreie in der Nacht, ebenso wie mysteriöse Morde fallen in das Aufgabengebiet der Yaolieshou. Männer und Frauen, die sich zur Aufgabe gemacht haben die, oftmals dafür verantwortlichen, Yaoguai zur Rechenschaft zu ziehen und dafür zu sorgen, dass sie ihre angemessene Strafe erhalten.

Die Konfrontation mit Yaos ist in aller Regel kompliziert und nicht selten gefährlich, daher sind alle Mitglieder nicht nur ausgezeichnete Kämpfer, sondern auch bewandert in Banntechniken, wie Siegel und Talismane, ebenso wie in Medizin. Es wird großen Wert darauf gelegt, dass jeder Yaoliehshou sich ausgiebige Kenntnisse über Eigenarten, Verhaltensweisen, Stärken und Schwächen verschiedener Yao zulegt. Sicherlich verfügt jedes Amt über ein großes Archiv an alten Schriften, Berichten oder Beobachtungen, doch eine Schriftrolle in einem Archiv ist nicht besonders hilfreich, wenn man nicht weiß was oder wem man gerade gegenüber steht. Auch wenn man nicht behaupten kann, dass Yao von Natur aus böse sind, so sind sie definitiv trickreich. So wie für jedes Lebewesen ist auch für sie ihr Leben und ihre Freiheit wichtig. Das Wissen über sie entscheidet demnach ob man ihnen überlegen ist oder nicht.

Die Strafen variieren durchaus. Für leichte Vergehen werden die gefangen genommenen Yao zurück in die Wilderness geschickt. Für schwere Strafen droht den Yao eine Gefangenschaft von mindestens 1000 Jahre und mehr. Eine Gefangenschaft fern von jeglichem Sonnenlicht und festgehalten von magischen Ketten, welche die Kultivierung von Qi verhindern.


Die Leitung über das Amt in Tian’An ist schon über viele Generationen hinweg im Besitz des Bingyi Clans. Ein Clan, der viele herausragende Dämonenjäger hervorgebracht hat. Ein Name, der in der Gesellschaft großen Respekt besitzt. In den letzten acht Jahren jedoch hat ihr Ruf ein wenig gelitten. Nicht, dass sie etwas falsch gemacht hätten oder ihre Arbeit nicht gut, sondern es liegt eher daran, dass das einzige, noch lebende Mitglied des Clans nicht in der Lage ist dieselbe Leistung zu bringen wie sein Bruder und Vater zuvor. Es liegt nicht an seinem Willen, nicht an seinem Können, sondern – Nun sagen wir es ist alles nicht so einfach wie es auf den ersten Blick erscheinen mag.

Das Amt erhält weiterhin Aufträge, allerdings lässt sich nicht leugnen, dass viele Aufträge mittlerweile an freie Jäger verteilt werden. Das Vertrauen in das Können des Binyi Clans ist zwar ungebrochen, aber man ist auch dem Volke zum Schutz verpflichtet.